re:publica - Web 2.0 Konferenz
Geschrieben am 10.02.2007
Manch einer kann den Begriff sicher schon nicht mehr hören: Am sogenannten Web 2.0 kommt man derzeit schwer vorbei, ob man es nun als Bubble 2.0, Ausverkauf der alten Werte des Netzes oder revolutionären Neuanfang sieht. Anfang April beschäftigt sich eine Konferenz in Berlin mit Themen rund um "Social Media" und Co.
Soziale Netzwerke, Blogs, Podcasts, Communities und mehr sollen vom 11. bis zum 13. April unter dem Titel "re:publica - Leben im Netz" Thema sein. Nicht nur technisch und konzeptionell, sondern auch mit philosophischem Tiefgang. "Es geht um Kultur", versprechen die Veranstalter newthinking communications und Spreeblick.
Diskussionen, Vorträge, Workshops und 15-minütige "Slots" für die Eigenpräsentation von ausgewählten Web 2.0-Größen sind vorgesehen. Ein Schwerpunkt soll das Geldverdienen mit Web 2.0-Angeboten werden, man darf also gespannt sein und nach Holtzbrinck-Managern im Plenum Ausschau halten. ;-)
Eine Web 2.0 Konferenz muss schon aus Gründen der Glaubwürdigkeit und Coolness den ungeschriebenen Regeln der kollaborativen Netze folgen, demgemäß wird nur eine Hälfte des Programms von den Veranstaltern bestimmt, über die andere Hälfte entscheiden die Besucher im Vorfeld selbst. Ein kleiner Auszug aus den Vorschlägen:
- Kann sich eine neue Protestkultur online bilden?
- Blogosphäre als selbstreferentielles System
- Gibt es Schwarmintelligenz wirklich?
- Videocasts contra klassisches TV in Deutschland
- Usability? Der Weg aus dem Augenkrebs-Netz!
- Wann ist ein Blogger ein Journalist?
Wenn wenigstens ein Teil dieser Themen auf hohem Niveau umgesetzt wird, verspricht re:publica eine spannende Veranstaltung zu werden. Eventuell werden wir mit einigen Partnern vor Ort sein und an dieser Stelle aktuelle Informationen bieten.
re:publica - Infos, Blog usw.
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