Politische Online-Kommunikation - Beginn der Auswertung
Geschrieben am 09.02.2007
Nachdem die Faxrückläufe unsere Antwortzahlen zumindest in den guten zweistelligen Bereich gebracht haben, werden wir mit der Auswertung beginnen. Wieder scheinen einige Antworten auf den ersten Blick widersprüchlich.
Alle bisherigen Teilnehmer der Befragung beurteilten den Nutzen der einzelnen Online-Instrumente gering, setzten die abgefragten Instrumente aber fast alle ein. In den neu eingegangenen Bögen zeigt sich ein anderes, aber ähnlich widersprüchliches Bild: Einem hohen angenommenen Nutzen steht Zurückhaltung beim Einsatz gegenüber.
Mit Vorsicht zu genießen sind die Selbst- und Fremdeinschätzungen der Parteien: Einen objektiven Eindruck vermitteln nur wenige. Die Mehrzahl der Befragten ist sich sicher, zur einzigen Partei zu gehören, die einigermaßen ordentlich mit dem Netz umgeht.
Langsam lässt sich auch ein Trend in der Einordnung der Medien ablesen: Was das Internet angeht, ist eine große Zahl der Befragten sicher, dass es in den nächsten Jahren an Bedeutung zunimmt, einzelne sehen das Netz in Zukunft sogar an erster Stelle im Medienmix. Ein wenig überraschend ist die Geringschätzung von Plakaten, nehmen sie doch im öffentlichen Bewusstsein zu Wahlkampfzeiten zumindest subjektiv mehr Raum ein als TV-Spots oder Internet-Kampagnen.
Erste Ergebnisse in Zahlen wird es wohl Anfang nächster Woche geben, eventuell gehen bis dahin auch noch ein paar "Nachzügler" ein.
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